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Projekttage für Schulen 2021

Erneuerbare Energien auf dem Prüfstand

Für die 7.-11. Klassenstufe, ca. 6 Unterrichtsstunden, kostenfrei

Die Schwierigkeiten einer globalisierten Welt sind Schüler*innen bewusster denn je. Für ihre Zukunft müssen sie sich mit der Bedeutung von Gegenseitigkeit und Wechselwirkungen auf diesem Planeten auseinandersetzen. Am Beispiel des Energieverbrauchs werden im Workshop Folgen unseres Konsums und technische Lösungen kritisch geprüft, und erörtert, was zukünftig besser gemacht werden könnte.  
Zuerst beschäftigen sich die Schüler*innen mit der weltweiten Einkommensverteilung und darauf basierend mit dem Primärenergieverbrauch. Sie lernen die verschiedenen fossilen und erneuerbaren Energiearten kennen und überprüfen die Konzepte der Erneuerbaren Energien auf ihre Nachhaltigkeit hin. Es werden an Beispielen die Vor- und Nachteile der Erneuerbaren Energieformen z.B. Großwasserkraft diskutiert. Durch einfache physikalische Experimente können die Schüler*innen die Funktionsweisen der Solar- und der Windenergie besser kennenlernen. Der Projektag will zum kritischen Hinterfragen anregen und Lust machen, den Dingen auf den Grund zu gehen.

Das Angebot ist kostenfrei und wird vom Verein zur Förderung der Solidarischen Ökonomie e.V. umgesetzt, der seit 2010 Workshops u.a. rund um die Erneuerbaren Energien anbietet. Internet: www.vfsoe.de

Anfragen bitte an:
Verein zur Förderung der Solidarischen Ökonomie e.V.
Dr. Cindy Völler
Zittauer Straße 27, Haus 4
99091 Erfurt
Tel.: +49 (0) 1578 8722 746
Tel.: +49 (0) 1525 3397 361
E-Mail: voeller@vfsoe.de

Fleischkonsum global - Landwirtschaft und Ernährung unter der Lupe

Für die 7.-11. Klassenstufe, ca. 6 Unterrichtsstunden, kostenfrei

Jugendliche erkunden die vielfältigen Auswirkungen von Fleischkonsum in Deutschland und auf globaler Ebene. Dabei werden gesundheitliche, soziale, wirtschaftliche und ökologische Aspekte betrachtet.
Der Projekttag thematisiert die wirtschaftlichen Verflechtungen im Bereich Landwirtschaft. Dabei wird die gesamte Wertschöpfungskette vom Anbau des Futters über die Tierhaltung und Verarbeitung bis zum Verkauf der Ware betrachtet. Der Fokus liegt dabei auf entwicklungspolitischen Themen wie Armutsbekämpfung, Erhaltung natürlicher Ressourcen sowie nachhaltiger Landwirtschaft, etwa am Beispiel von Ackerfläche als wertvollem Gut im Konflikt zwischen der ortsansässigen Bevölkerung und großen multinationalen Unternehmen.
Die Schüler*innen werden über ihr eigenes Ernährungsverhalten an das Thema herangeführt. Es werden kontroverse Perspektiven diskutiert: Einerseits Konsument*innen mit ihren Bedürfnissen nach bezahlbarer und guter Ernährung. Andererseits Landwirt*innen mit ihren verschieden akzentuierten Orientierungen bzgl. Wirtschaftlichkeit und Ökologie. Ebenso werden Landbewohner*innen, die von Landgrabbing und Monokultur betroffen sind, zu Wort kommen. Über das Einfühlen und Verstehen von Positionen können die Schüler*innen die Interessenvielfalt und daraus resultierende Interessenkonflikte herausarbeiten. Im Anschluss werden Handlungsmöglichkeiten gemeinsam erarbeitet und durch das gemeinsame Zubereiten von Speisen, konkrete Beispiel für eine fleischarme Ernährung kennengelernt.

Das Angebot ist kostenfrei und wird vom Thüringer Ökoherz e.V. umgesetzt, der seit einigen Jahren Projekttage rund um die Themen Tierwohl und Landwirtschaft, globale und soziale Verantwortung durchführt. Internet: www.oekoherz.de

Anfragen bitte an:
Thüringer Ökoherz e. V. - Dachverband und Förderverein für Ökolandbau Thüringen
Johanna Sáenz
Schlachthofstraße 8-10
99423 Weimar
Tel. 03643 88 191 44
Fax 03643 88 191 59
E-Mail: j.saenz@oekoherz.de


Lange Nacht der vhs

Bundesweite Lange Nacht am 20. September 2019

Die „Lange Nacht“ war Teil des Herbstsemester-Programms der Volkshochschulen, das im Jubiläumsjahr den Schwerpunkt auf Fragen des gesellschaftlichen Zusammenhalts legt. Bundesweit wurde an diesem Freitag an über 400 Volkshochschulen erstmals die „Lange Nacht der Volkshochschulen“ gefeiert.
Gerade Volkshochschulen können das soziale Miteinander in all seinen Facetten behandeln und Zusammenhalt als gesellschaftspolitische Herausforderung sowohl theoretisch erörtern als auch praktisch erlebbar machen und befördern. Mit dem Mix aus Unterhaltung und Information ging die Volkshochschule Weimar weitere Schritte auf diesem Weg und erhielt regen Zuspruch der Weimarerinnen und Weimarer und der Gäste unserer Stadt.

 


Vom Nebeneinander zum Miteinander

Gesellschaftliche Teilhabe wird durch berufliche Integrationunterstützt. Viele Menschen mit Migrationshintergrund verfügenüber vielfältige Kompetenzen und Berufserfahrung, habenjedoch einen erschwerten Zugang zum Arbeitsmarkt undSchwierigkeiten mit der Anerkennung von Berufs- und Hochschulabschlüssen.Der Thüringer Volkshochschulverband e.V.hat im Jahr 2017 das Pilotprojekt „Vom Nebeneinander zumMiteinander – Migranten als Kursleiter/-innen“ auf den Weg gebracht,um Menschen mit Migrationshintergrund bei der Integrationin den Arbeitsmarkt zu unterstützen. Auch an der VHSWeimar finden Kursangebote mit internationalen Kursleitendenund muttersprachlichen Lehrenden statt, die die Möglichkeit zuinterkulturellem Austausch und Begegnung bieten. Unterstütztwird damit ebenso die Eingliederung in die örtliche Gemeinschaft,indem sich Kursleitende, Akteure und Teilnehmendebesser kennen lernen und aufeinander zugehen. Weitere Informationenzum Projekt finden Sie unter: www.vhs-th.de/miteinander. Das Projekt wird gefördert durch das ThüringerMinisterium für Migration, Justiz und Verbraucherschutz.

Das Projekt wird gefördert durch das Thüringer Ministerium für Migration, Justiz und Verbraucherschutz.

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