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News-Artikel

Stabübergabe


bei Volkshochschule, mon ami und Kommunalem Kino Weimar

Katharina Löschner (37) wird zum 1. Juli die neue Leiterin des „Jugend-, Kultur- und Bildungszentrums Volkshochschule / mon ami“, wie vhs, mon ami und das Kommunale Kino offiziell heißen und löst damit Ulrich Dillmann ab, der nach 32 Jahren als Leiter des städtischen Eigenbetriebs in den Ruhestand wechselt.

Bereits Anfang April kam die gebürtige Berlinerin nach Weimar, um sich in die Geschäftsführung der Volkshochschule und dem ihr zugeordneten Jugend- und Kulturzentrum mon ami sowie dem Kommunalen Kino einzuarbeiten.

Katharina Löschner leitete in der Vergangenheit bereits zwei Volkshochschulen und konnte sie gewinnbringend weiterentwickeln. Die hochschuldidaktisch ausgebildete Kulturhistorikerin weiß um die Größe der neuen Aufgabe und kennt die Herausforderungen: „Der digitale Wandel, die gesellschaftlichen Veränderungen oder der Klimawandel als globale wie auch lokale Herausforderung ­- das sind nur einige der Themen, die uns weiter beschäftigen werden und auf die das Bildungs- und Kulturangebot eingestellt sein muss, sei es in der Volkshochschule, im Jugend- und Kulturzentrum mon ami oder im Kommunalen Kino. Wir werden diese Herausforderungen optimistisch im Team angehen “, so die neue Leiterin des Eigenbetriebs, die sich neben diesen vielfältigen Aufgaben auch darauf freut, ihre Arbeit entlang der Besonderheiten und Möglichkeiten der Kulturstadt Weimar auszurichten.

Ebenfalls einen neuen Leiter hat das Jugend- und Kulturzentrums mon ami. Der Musikwissenschaftler Dr. Tobias Marx (43) tritt am 1. Juni offiziell die Nachfolge von Helfried Schmidt an, der ebenfalls in den Ruhestand wechselt.

Und last but not least wechselt Edgar Hartung, bisheriger Leiter des Kommunalen Kinos im mon ami, in die Ruhephase der Altersteilzeit. Die Aufgaben der Kinoleitung übernimmt die Kulturwissenschaftlerin Franziska Winter (35).

Alle drei Ruheständler übergeben geordnete Häuser. Manche Krisen, wie zuletzt die Corona-Pandemie, mussten gemeistert werden, doch überwiegen rückblickend deutlich die Erfolgserlebnisse. „Natürlich gab es in so vielen Jahren Höhepunkte genauso wie Tiefpunkte, aber wenn uns abschließend ein ‚well done‘ mit auf den Weg gegeben wird und wir in guter Erinnerung bleiben, dann können wir nicht allzu viel falsch gemacht haben“, resümiert Ulrich Dillmann die vergangenen Jahrzehnte, in denen er und seine Kollegen Helfried Schmidt und Edgar Hartung die Volkshochschule, das mon ami und das Kommunale Kino zu unübersehbaren Mitgestaltern des Weimarer Bildungs- und Kulturlebens entwickelten.


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