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Abgerissen - verdrängt - erinnert: "Die Mauer"
Erinnerungskulturelle Fragen an ein entschwundenes Denkmal
| Beginn | Di., 05.05.2026 , 17:00 Uhr |
| Kursgebühr | 12,00 € |
| Dauer | 2 Termine |
| Kursleitung |
Dr. Justus H. Ulbricht
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Die Mauer stand in Berlin, mitten im geteilten Deutschland und im Herzen vieler Menschen. Sie trennte Familien und Freunde, Arbeiter vom Arbeitsplatz, zwei militärische Blöcke, zwei Weltanschauungen und Wirtschaftszonen. Man konnte sie kaum überwinden, doch Tausende versuchten eben dies und andere fühlten sich bedroht und eingesperrt. Geschönt als "antifaschistischer Schutzwall" oder geschmäht als "Schandmauer" war sie unübersehbar auch für die Nicht-Berliner. Kunst und Literatur rieben sich an ihr, ebenso die Medien und die Politik in DDR/BRD-Deutschland.
Ab 1989 verschwand die Mauer sozusagen über Nacht, dem Abriss fiel sie fast vollständig zum Opfer, aus einzelnen Mauerteilen macht man Schauobjekte - und Geld im Verkauf der Reste.
Was sie war, was sie bedeutete und was von ihr blieb ist Thema des Seminars.
Mitzubringen: Notizblock, Stift
Kursort
R. 304
Graben 6
99423 Weimar



