Dr. Wala‘ Maaitah

Mein beruflicher Werdegang in der Sprachpädagogik beruht auf der Überzeugung und dem Engagement, Sprache als Mittel zur Stärkung der Selbstbestimmung und Ermächtigung zu nutzen. Durch mein Masterstudium in Sprachpädagogik in den USA und durch die Promotion in Psychologie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena habe ich eine Auffassung von Bildung entwickelt, die die tiefe Verbindung zwischen Sprache und Identität betont. Mein Ansatz beruht auf der Überzeugung, dass es beim Unterrichten einer Sprache um mehr geht als um die Vermittlung von Wissen – es geht darum, einen Raum zu schaffen, in dem die Lernenden ihr Selbstverständnis neu definieren und sich mit Selbstvertrauen in einer komplexen, neuen Welt zurechtfinden können. Sprache öffnet Türen, erfordert aber auch ein Verständnis der soziokulturellen Kontexte, in denen sie wirkt. Ich bin davon überzeugt, dass Sprachunterricht es dem Einzelnen ermöglicht, die durch Sprachbarrieren entstandenen Grenzen zu überwinden, Systeme der Ausgrenzung in Frage zu stellen und sich in ihre Gemeinschaften zu integrieren, ohne die eigene Identität zu verlieren. Ich freue mich darauf, an der vhs zu einer Lernumgebung beizutragen, in der Sprache sowohl als Lernziel als auch als Weg zu sozialer Einbindung und persönlicher Ermächtigung gesehen wird. Mein Ziel ist es, den Lernenden ein umfassendes, differenziertes Verständnis von Sprache zu vermitteln, das über Vokabular und Grammatik hinausgeht und die breiteren sozialen, kulturellen und psychologischen Dimensionen der Kommunikation umfasst.

Beruf: Master of Science in Englisch als Fremdsprache, Promotion in Sozialpsychologie

Tätigkeit: Master in Englisch als Fremdsprache, Doktor der Psychologie

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26140610 - Englisch A2.2