Hier können Sie im aktuellen Programmheft als E-Paper digital blättern:

Unsere Jahresberichte enthalten Zahlen, Fakten, Sachberichte sowie persönliche Eindrücke aus dem jeweiligen Geschäftsjahr des Jugend-, Kultur- und Bildungszentrums Volkshochschule/mon ami. Die letzten beiden Jahresbericht-Hefte sind hier einzusehen. Gedruckte Exemplare – auch ältere – sind in der Geschäftsstelle erhältlich
Mehr als 100 Jahre steht das Volkshaus bereits in der Stadt Weimar. Seit dem Bau zu Beginn des 20. Jahrhunderts bis zur Gegenwart wurde es für ganz unterschiedliche Zwecke genutzt: als Versammlungsort, als Veranstaltungsort, als Hort der Demokratie und der Gemeinschaft, als Zentrum der Bildung, aber auch als Schauplatz für Aufmärsche und Appelle.
Im Rahmen einer multimedialen Ausstellung hat sich die Volkshochschule Weimar der Geschichte des Volkshauses in der Klassikerstadt gewidmet und damit versucht, dessen langjährige Nutzung in den verschiedenen Epochen zu erforschen. Was dabei herauskam, ist ein Podcast mit Einzelinterviews, eine Ausstellung in den Fluren der vhs im Jahr 2026, eine Volkshaus-Webseite und eine Publikation, die in der Tourist-Information Weimar und bei uns in der Geschäftsstelle erhältlich ist.

Jecheskiel David Kirszenbaum (1900–1954) war ein Maler und Karikaturist von hoher künstlerischer Qualität, der sich am Bauhaus in Weimar, in der Berliner Kunstszene der Zwanzigerjahre und später in Paris Anerkennung erwarb.
Ebenso beeindruckend wie bedrückend ist sein Lebensweg vom polnischen Schtetl Staszów über Duisburg, Weimar und Berlin bis zum Pariser Montmartre – geprägt von kulturellen Brüchen, Neuanfängen und der Verfolgung durch die Nationalsozialisten, in deren Folge seine Ehefrau in Auschwitz ermordet wurde.
Die Ausstellung „Jecheskiel David Kirszenbaum – Karikaturen eines Bauhäuslers zur Weimarer Republik“ zeigt Themen der ersten deutschen Demokratie, die bis heute aktuell sind. Sie entstand mit Unterstützung zahlreicher Partner, darunter das Goethe-Institut und die Thüringer Staatskanzlei, sie wurde bereits in Jerusalem, Rom und Berlin und in über 30 Volkshochschulen gezeigt.
Die Publikation kann bei uns erworben werden.

Was im 19. Jahrhundert mit dem öffentlichen Vortragswesen und der Bildungsarbeit der Arbeiter- und Handwerker-Bildungsvereine begann, wurde 1919 in der Weimarer Reichsverfassung manifestiert: „Das Volksbildungswesen, einschließlich der Volkshochschulen, soll von Reich, Ländern und Gemeinden gefördert werden“. Von Anfang an dabei: die Volkshochschule Weimar. Am 26. März 1919 fand im damaligen Gasthof „Chemnitius“ in der Geleitstraße, dem heutigen „Anno 1900“, ein erstes Treffen statt, bei dem die Idee der Volkshochschule vorgestellt wurde.
In vier Kapiteln stellt das nun erscheinende Buch „100 Jahre Volkshochschule Weimar – Bildung im Wandel“ die wechselvolle Bildungsarbeit und –geschichte der Volkshochschule Weimar dar. Beginnend mit der Weimarer Republik über die Zeit in der nationalsozialistischen Diktatur und in der DDR beschreibt das vierte und letzte Kapitel den Neustart nach der Friedlichen Revolution von 1989 und schließt mit den Perspektiven der Volkshochschule Weimar über das Jahr 2019 hinaus.
In der Geschichte der Weimarer Volkshochschule und der anderer Städte von der Gründung bis zur Gegenwart zeigen sich Institutionen im Wandel der Zeit und der Gesellschaften.

Eine detailliert informierende Broschüre (2024) über den Zeitraum von 2014 bis 2023 des Projekts in Weimar.
